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eine Initiative der
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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMFSFJ
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
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Das Eltern-Kind-Büro am KIT

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Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
Aktuelles

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Aktuell|Archiv
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Bundesfamilienministerium startet Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung

Unternehmen können seit dem 30. November 2012 an dem neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Dabei erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. Damit leistet das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.

Familienbewusste Personalpolitik im Blick

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und bleibt ein zentrales gesellschaftliches wie politisches Thema - auch am Jahresende.

Einige der aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten haben wir im Folgenden fuer Sie zusammengefasst.

 

 

Vereinbarkeit von Beruf und Familie:
Das Thema 'Pflege' verstehen und handeln lernen

Mit dem Beginn des neuen Jahres ist die Familienpflegezeitgesetz in Kraft getreten. Die Einführung der Familienpflegezeit sieht vor, dass
Berufstätige sich ohne allzu große finanzielle Einbußen Zeit für Pflege nehmen können und ohne Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Warum die Notwendigkeiten für eine pflegesensible Personalpolitik so groß sind, wie deutsche Arbeitgeber bislang zu dem Thema stehen und wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schrittweise angehen können, erläutert dieser Newsletter.

Neue Publikationsreihe berufundfamilie konkret 

Die erste Publikation aus der neuen Reihe ist dem Thema 'Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Strategie gegen den Arbeitskräftemangel' gewidmet.
 
In den kommenden 20 Jahren wird die Gesamtbevölkerung zwar nur wenig zurückgehen, aber massiv altern. Nach Prognos-Berechnungen werden bereits 2015 knapp 3 Mio. Arbeitskräfte fehlen. Für Arbeitgeber bedeutet der Arbeitskräftemangel, dass es bei zunehmender Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt schwieriger – und auch teurer – wird, passende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu gewinnen. Noch ist es möglich, dem Mangel vorzubeugen und ihn möglichst zu verhindern.
 
Weitere Informationen sind der Publikation berufundfamilie konkret 'Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Strategie gegen den Arbeitskräftemangel' zu entnehmen.

berufundfamilie News - Januar 2011

Jahresplanung heißt auch Ferienplanung!

Spätestens zu Beginn eines Kalenderjahres steht auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite die Jahresplanung an: Inhaltliche und budgetäre Ziele, aber auch der Jahresurlaub wollen festgesteckt werden. Dabei sind auch Überlegungen zur familienbewussten Personalpolitik mit einzubeziehen. 

Einer der zentralen Aspekte rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und bleibt die Kinderbetreuung. Die Kinderbetreuung bringt Situationen mit sich, die akut auftreten und ein zeitnahes Handeln erfordern, aber auch Situationen, die absehbar und damit planbar sind. Eine solche Situation ist die Ferienzeit. Denn die langen Schließzeiten der Betreuungseinrichtungen decken sich nicht mit dem Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer. Aufgrund des vorgegebenen Zeitraums lassen sich aber für die Zeit, in der die Eltern weiter ihrer Arbeit nachgehen, durchaus langfristig planbare Lösungen für die Betreuung der Kinder finden. Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter mit einem entsprechend zugeschnittenen Angebot gut entlasten und damit für einen fortlaufenden reibungslosen innerbetrieblichen Ablauf sorgen. Wie diese Entlastung schrittweise angegangen und umgesetzt wird, zeigen die im Folgenden skizzierten Tools und Publikationen der berufundfamilie. Einblick in konkrete Maßnahmen gewähren die nachfolgenden Best Practice-Beispiele.

Eltern-Kind-Arbeitszimmer – die praktikable Notfalllösung

Die Ferienzeit ist für Beschäftigte wie für Arbeitgeber eine besonders herausfordernde Zeit. Berufstätige Eltern sind oftmals auf ein Ferienbetreuungsangebot für ihre Kinder angewiesen. Viele Arbeitgeber wissen dies bereits durch hauseigene Ferienbetreuungsmaßnahmen zu bieten. Doch oft können Kinder auch hier nicht wie geplant betreut oder untergebracht werden. Dann muss eine gute Notfalllösung her – wie zum Beispiel das Eltern-Kind-Arbeitszimmer

Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer ist ein Angebot für Beschäftigte mit Kindern, die einer Bürotätigkeit nachgehen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, in Notfällen ihr Kleinkind oder ihr heranwachsendes Kind mit zur Arbeitsstelle zu bringen und dort selbst für die Betreuung zu sorgen. Diese Maßnahme ist besonders attraktiv, denn sie lässt sich relativ leicht zur Verfügung stellen. Wie, können Sie den aktuellen Newsletter der berufundfamilie entnehmen.

Pflegesensibile Personalpolitik - Tools für Arbeitgeber

Spezielle Materialien, die Arbeitgeber konkrete Unterstuetzung bei der Einfuehrung und Umsetzung einer pflegesensiblen Personalpolitik geben:

  • Mit dem Schnelltest Beruf und Pflege »10 Fragen zur Standortbestimmung« koennen Arbeitgeber pruefen, welche Relevanz das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für ihren Betrieb hat.
  • Der Stufenplan Beruf und Pflege dient als Uebersicht zur
    systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik und nennt geeignete Massnahmen, die pflegende Beschaeftigte wirksam unterstuetzen koennen. 
  • Massnahmen-Checkliste: Liste der Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
    Die berufundfamilie gGmbH hat ueber 130 Einzelmassnahmen
    zusammengetragen, die eingesetzt werden koennen um die Handlungsfaehigkeit von Pflegenden zu staerken, bzw. um Pflegenden Zeit und Spielraum in einer Pflegesituation zu ermoeglichen.
  • Publikation 'Eltern pflegen': Die Publikation der berufundfamilie gGmbH mit dem Titel 'Eltern pflegen' widmet sich der Fragestellung, was Arbeitgeber tun koennen, wenn ihre Beschaeftigten Angehoerige pflegen.

berufundfamilie News - April 2012

Zeit für Familie« – der 8. Familienbericht

Am 14. März 2012 legte das Bundeskabinett dem Bundestag den 8. Familienbericht zum Thema »Zeit für Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik« vor. Dieser wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Gregor Thüsing erarbeitet. Die Sachverständigenkommission sieht vier zentrale Handlungsfelder vor, über die die notwendigen zeitlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien geschaffen werden sollen:

Zeitsouveränität erhöhen
Menschen stärker über die eigene Verwendung der Zeit entscheiden lassen.

Zeitsynchronisation verbessern
Unterschiedliche Zeitstrukturen aufeinander abstimmen. Dazu zählen u. a. Arbeitszeiten, Öffnungszeiten von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder Behörden.

Zeitumverteilung ermöglichen
Die sich unterscheidenden Zeitressourcen von Menschen in verschiedenen Lebensphasen (z.B. junge Eltern bzw. Menschen im Ruhestand) umverteilen.

Zeitkompetenzen erhöhen
Beratung von Eltern, wie sich ein gutes Zeitmanagement in der Familie umsetzen lässt.

Betriebsrätebefragung der IG Metall zum Thema
"Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

Betriebsräte und Belegschaften werden mit den Problemen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von den Arbeitgebern allein gelassen

 

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung in den Betrieben. Dennoch werden weniger als die Hälfte der Betriebsräte vom Arbeitgeber beim Thema Vereinbarkeit unterstützt:
56% erhalten eine weniger gute (39%) oder gar keine Unterstützung (17%). Nur 7% eine sehr gute, 37% immerhin eine gute Unterstützung.
Dies hat eine aktuelle Umfrage der Die IG Metall (August 2011) zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ergeben. Es haben 4.127 von 8.449 angeschriebenen Betriebsräten an der Befragung teilgenommen.

berufundfamilie News - September 2010

Schulbeginn – ein Stichwort, das nicht nur für Kinder spannend ist. Berufstätige Eltern sehen sich mit der besonderen Herausforderung der Schulkinderbetreuung konfrontiert. Welche Bedürfnisse der Eltern dabei im Vordergrund stehen, wurde in dem vom Bundesfamilienministerium beauftragten Monitor Familienleben 2010 abgefragt. Familienbewusste betriebliche Maßnahmen und die aufgezeigten Best Practice Beispiele bieten ein hohes Unterstützung- und Entlastungspotenzial für Eltern und letztendlich einen betriebswirtschaftlichen Nutzen für Arbeitgeber.

 

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