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berufundfamilie gGmbH
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eine Initiative der
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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMFSFJ
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
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Das Eltern-Kind-Büro am KIT

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Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
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Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ nimmt stetig an Bedeutung zu: Bis zum Jahr 2030 wird mit 3,4 Mio. Pflegebedürftigen zu rechnen sein. Diese Entwicklung wird ein nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Arbeitswelt haben, denn Beschäftigten, die gleichzeitig Beruf- und Pflegeaufgaben gerecht werden möchten, sind einer täglichen Zerreißprobe ausgesetzt. Bei der Ausbalancierung beider Bereiche benötigen pflegende Angehörige dringend Unterstützung. Und dennoch ist es nicht ungewöhnlich, dass sie sich trotz der Mehrfachbelastung nicht im Betrieb zu erkennen geben. Denn anders als die Betreuung von Kindern, ist die Pflege von Angehörigen ein Thema, das mit Zurückhaltung und Befangenheit verbunden ist.


Für eine Unternehmenskultur, in der Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege umgesetzt und gelebt werden, ist es allerdings unabdingbar, dass das Thema enttabuisiert wird. Bilder können dabei eine wichtige Rolle spielen: Sie können Vorurteile abbauen und neue Blickwinkel zulassen. Bilder schaffen Sichtbarkeit und können Anlässe bieten, über das Thema zu sprechen. Vor diesem Hintergrund hat sich die berufundfamilie gGmbH die Aufgabe gestellt, Motive zu gestalten, die eine positive Aufmerksamkeit für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erzeugen und gleichermaßen ein realistisches Bild von der Situation pflegender Beschäftigter zeigen. Die insgesamt 51 Fotos zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ finden Sie hier:                                                                                         

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Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Woran Arbeitgeber scheitern und was Erfolge bringt
Umfrage der berufundfamilie gGmbH zeigt, was alle Betriebe von Krankenhäusern lernen können

Frankfurt am Main, 7. Mai 2013. Der Fachkräftemangel hat in einigen Branchen heute bereits eine existenzbedrohliche Dimension erreicht – so auch bei deutschen Krankenhäusern. Die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – hat mit einer von der Prognos AG durchgeführten, repräsentativen Umfrage 150 deutsche Krankenhäuser nach ihren aktuellen sowie zukünftig erwarteten Problemen bei der Stellenbesetzung, der Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Bekämpfung des Fachkräftemangels, ihren familienbewussten Aktivitäten sowie den Hürden und Blockaden dabei befragt. Die Ergebnisanalyse weist nicht nur den Weg für Kliniken, sondern liefert wichtige Erkenntnisse für alle Arbeitgeber: Woran scheitern ihre familienbewussten Bemühungen, was bringt Erfolge?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben Stefan Becker, berufundfamilie gGmbH sowie Paul Neuhäuser und Dr. med. Günter R. Clausen, St Augustinus-Kliniken gGmbH.

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Eltern-Kind-Arbeitszimmer – die praktikable Notfalllösung

Die Ferienzeit ist für Beschäftigte wie für Arbeitgeber eine besonders herausfordernde Zeit. Berufstätige Eltern sind oftmals auf ein Ferienbetreuungsangebot für ihre Kinder angewiesen. Viele Arbeitgeber wissen dies bereits durch hauseigene Ferienbetreuungsmaßnahmen zu bieten. Doch oft können Kinder auch hier nicht wie geplant betreut oder untergebracht werden. Dann muss eine gute Notfalllösung her – wie zum Beispiel das Eltern-Kind-Arbeitszimmer

Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer ist ein Angebot für Beschäftigte mit Kindern, die einer Bürotätigkeit nachgehen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, in Notfällen ihr Kleinkind oder ihr heranwachsendes Kind mit zur Arbeitsstelle zu bringen und dort selbst für die Betreuung zu sorgen. Diese Maßnahme ist besonders attraktiv, denn sie lässt sich relativ leicht zur Verfügung stellen. Wie, können Sie den aktuellen Newsletter der berufundfamilie entnehmen.

Bundesfamilienministerium startet Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung

Unternehmen können seit dem 30. November 2012 an dem neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Dabei erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. Damit leistet das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.

Pflegesensibile Personalpolitik - Tools für Arbeitgeber

Spezielle Materialien, die Arbeitgeber konkrete Unterstuetzung bei der Einfuehrung und Umsetzung einer pflegesensiblen Personalpolitik geben:

  • Mit dem Schnelltest Beruf und Pflege »10 Fragen zur Standortbestimmung« koennen Arbeitgeber pruefen, welche Relevanz das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für ihren Betrieb hat.
  • Der Stufenplan Beruf und Pflege dient als Uebersicht zur
    systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik und nennt geeignete Massnahmen, die pflegende Beschaeftigte wirksam unterstuetzen koennen. 
  • Massnahmen-Checkliste: Liste der Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
    Die berufundfamilie gGmbH hat ueber 130 Einzelmassnahmen
    zusammengetragen, die eingesetzt werden koennen um die Handlungsfaehigkeit von Pflegenden zu staerken, bzw. um Pflegenden Zeit und Spielraum in einer Pflegesituation zu ermoeglichen.
  • Publikation 'Eltern pflegen': Die Publikation der berufundfamilie gGmbH mit dem Titel 'Eltern pflegen' widmet sich der Fragestellung, was Arbeitgeber tun koennen, wenn ihre Beschaeftigten Angehoerige pflegen.

Familienbewusste Personalpolitik im Blick

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und bleibt ein zentrales gesellschaftliches wie politisches Thema - auch am Jahresende.

Einige der aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten haben wir im Folgenden fuer Sie zusammengefasst.

 

 

berufundfamilie News - April 2012

Zeit für Familie« – der 8. Familienbericht

Am 14. März 2012 legte das Bundeskabinett dem Bundestag den 8. Familienbericht zum Thema »Zeit für Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik« vor. Dieser wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Gregor Thüsing erarbeitet. Die Sachverständigenkommission sieht vier zentrale Handlungsfelder vor, über die die notwendigen zeitlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien geschaffen werden sollen:

Zeitsouveränität erhöhen
Menschen stärker über die eigene Verwendung der Zeit entscheiden lassen.

Zeitsynchronisation verbessern
Unterschiedliche Zeitstrukturen aufeinander abstimmen. Dazu zählen u. a. Arbeitszeiten, Öffnungszeiten von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder Behörden.

Zeitumverteilung ermöglichen
Die sich unterscheidenden Zeitressourcen von Menschen in verschiedenen Lebensphasen (z.B. junge Eltern bzw. Menschen im Ruhestand) umverteilen.

Zeitkompetenzen erhöhen
Beratung von Eltern, wie sich ein gutes Zeitmanagement in der Familie umsetzen lässt.

Familienbewusstsein deutscher Arbeitgeber nimmt weiter zu – und das lohnt sich

Wiederholungsbefragung zum berufundfamilie-Index zeigt: Wer Familienbewusstsein systematisch anlegt, profitiert stärker

Frankfurt am Main, 4. März 2013. Wohin entwickelt sich das betriebliche Familienbewusstsein? Diese Frage kann jetzt erstmals mittels der Wiederholungsbefragung zum berufundfamilie-Index, der im Auftrag der berufundfamilie gGmbH entwickelt wurde, wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Die repräsentativ durchgeführte Befragung zeigt: Das Familienbewusstsein der Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren um 6,9 Prozent auf 67 Indexpunkte gestiegen.


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Betriebsrätebefragung der IG Metall zum Thema
"Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

Betriebsräte und Belegschaften werden mit den Problemen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von den Arbeitgebern allein gelassen

 

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung in den Betrieben. Dennoch werden weniger als die Hälfte der Betriebsräte vom Arbeitgeber beim Thema Vereinbarkeit unterstützt:
56% erhalten eine weniger gute (39%) oder gar keine Unterstützung (17%). Nur 7% eine sehr gute, 37% immerhin eine gute Unterstützung.
Dies hat eine aktuelle Umfrage der Die IG Metall (August 2011) zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ergeben. Es haben 4.127 von 8.449 angeschriebenen Betriebsräten an der Befragung teilgenommen.

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