Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Woran Arbeitgeber scheitern und was Erfolge bringt
Umfrage der berufundfamilie gGmbH zeigt, was alle Betriebe von Krankenhäusern lernen können

Frankfurt am Main, 7. Mai 2013. Der Fachkräftemangel hat in einigen Branchen heute bereits eine existenzbedrohliche Dimension erreicht – so auch bei deutschen Krankenhäusern. Die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – hat mit einer von der Prognos AG durchgeführten, repräsentativen Umfrage 150 deutsche Krankenhäuser nach ihren aktuellen sowie zukünftig erwarteten Problemen bei der Stellenbesetzung, der Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Bekämpfung des Fachkräftemangels, ihren familienbewussten Aktivitäten sowie den Hürden und Blockaden dabei befragt. Die Ergebnisanalyse weist nicht nur den Weg für Kliniken, sondern liefert wichtige Erkenntnisse für alle Arbeitgeber: Woran scheitern ihre familienbewussten Bemühungen, was bringt Erfolge?
Familienbewusstsein deutscher Arbeitgeber nimmt weiter zu – und das lohnt sich
Wiederholungsbefragung zum berufundfamilie-Index zeigt: Wer Familienbewusstsein systematisch anlegt, profitiert stärker

Frankfurt am Main, 4. März 2013. Wohin entwickelt sich das betriebliche Familienbewusstsein? Diese Frage kann jetzt erstmals mittels der Wiederholungsbefragung zum berufundfamilie-Index, der im Auftrag der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – entwickelt wurde, wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Die repräsentativ durchgeführte Befragung zeigt: Das Familienbewusstsein der Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren um 6,9 Prozent auf 67 Indexpunkte gestiegen.
Konkrete Tipps um Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeaufgaben zu ermöglichen

Familienministerin Irene Alt sieht die Unternehmen im Land in der Pflicht, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben zu ermöglichen. Dies gelte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die kleine Kinder zu versorgen haben, aber auch für jene, die Angehörige pflegen. „Ich wünsche mir eine Unternehmenskultur“, sagte Ministerin Alt, „in der Beschäftigte nicht nur als Arbeitskräfte betrachtet werden, sondern auch als Menschen, denen ihre Familie am Herzen liegt.“
Bei dem Mainzer Unternehmen Aareon informierte sich Ministerin Alt, wie eine Firma auf innovative und kreative Weise ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege unterstützen kann: Teilzeitmodelle, Home-Office-Möglichkeiten, Eltern-Kind-Büros, Kita-Plätze und Ferienprogrammen sowie Notfallbetreuungen für pflegebedürftige Angehörige und Kinder umfasst die Angebotspalette.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Bewusstseinswandel statt Lippenbekenntnisse
371 Arbeitgeber erhalten in Berlin das Zertifikat zum audit berufundfamilie

Berlin, 11. Juni 2012.
Immer mehr Arbeitgeber setzen auf eine strategische Auseinandersetzung mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie: 371 Arbeitgeber wurden heute in Berlin mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. zum audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet. Erarbeitet haben sie sich das von der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – vergebene Zertifikat, indem sie in den letzten zwölf Monaten erfolgreich das dazugehörige audit-Verfahren durchlaufen haben. Der Prozess dient als strategisches Managementinstrument zur Verbesserung einer familienbewussten Personalpolitik. Die Zertifikate übergaben Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit.
Tag der Pflege am 12. Mai – Pflegesensible Personalpolitik im Fokus

berufundfamilie gGmbH stellt insbesondere bei Arbeitgebervorständen mangelndes Engagement hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie fest
Frankfurt am Main, 9. Mai 2012. Am 12. Mai – dem Internationalen Tag der Pflege – wird den Leistungen von Pflegenden gedacht. Der ständig wachsenden Zahl von Erwerbstätigen, die ihre Berufstätigkeit mit der Pflege eines Angehörigen vereinbaren müssen, schenkt derzeit jedoch nicht einmal ein Drittel der Arbeitgeber Beachtung. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.1 Sie weist auch auf die Engpässe hin: Eine pflegesensible Personalpolitik scheitert meist in den obersten Chefetagen. Auch weil es angeblich zu wenige Umsetzungshilfen gibt. Die berufundfamilie gGmbH bietet mit einem Schnelltest zugleich eine Einstiegshilfe und ein Planungstool für interessierte Arbeitgeber.
Bei deutschen Arbeitgebern steigt das Familienbewusstsein –
1000stes Unternehmen zertifiziert
Aber: Spagat zwischen Beruf und Familie muss weiter verringert werden

Frankfurt am Main, 20. März 2012. Im März konnte die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – den 1.000sten Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ auszeichnen. Das strategische Managementinstrument hält maßgeschneiderte Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereit und gilt in der deutschen Wirtschaft als Qualitätssiegel für Familienbewusstsein.
In Sorge um die Alten!?
62 Prozent der deutschen Arbeitgeber ignorieren bislang das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Frankfurt am Main, 6. Dezember 2011.
62 Prozent der deutschen Arbeitgeber haben sich bislang noch nicht mit dem Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ beschäftigt. 71 Prozent können nicht einmal betriebliche Maßnahmen zum Thema benennen. Das sind zwei Ergebnisse der GfK-Befragung zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, die die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – unter 500 Arbeitgebern durchführen ließ und heute in Frankfurt vorstellt. Diese erste repräsentative Umfrage ihrer Art macht den hohen Aufklärungsbedarf bei den Arbeitgebern deutlich: Weder die Vielzahl möglicher Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch deren oft einfache und kostengünstige Umsetzung ist bekannt. berufundfamilie präsentiert neben den Studienergebnissen konkrete Lösungen zur optimalen Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
FFP-Award 2010 in Berlin verliehen

Berlin, 27. Mai 2011: Es war nicht leicht, aus einer Vielzahl von oft sehr guten Einsendungen die drei besten auszuwählen, doch die Jury des FFP-Award ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen. Heute wurden die Sieger in Berlin von den Leitern des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP), Prof. Dr. Irene Gerlach und Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider, ausgezeichnet.
Das FFP hatte 2010 dazu aufgerufen, Examensarbeiten einzusenden, die sich thematisch mit den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie und betriebliche Familienpolitik beschäftigen. Ein Angebot, von dem erfreulich viele Absolventen Gebrauch gemacht haben. Eine von DZ BANK AG und berufundfamilie gGmbH gestellte Jury hat die Arbeiten begutachtet und bewertet. Die DZ BANK AG stiftete darüber hinaus Preisgelder in Höhe von 3.000 Euro.
Die Vorreiter einer familienbewussten Personalpolitik in Deutschland:
265 Arbeitgeber werden in Berlin mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet

Berlin, 25. Mai 2011.
Arbeitgeber erhielten heute in Berlin die Zertifikate zum audit berufundfamilie bzw. zum audit familiengerechte hochschule. Überreicht wurden sie von Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gemeinsam mit Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit der berufundfamilie gGmbH - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
34 Zertifikate „berufundfamilie“ im Land Brandenburg

Die Landesförderung für Unternehmen beim Erlangen des audit berufund-familie läuft am 31. März aus. Auf einer Abschlussveranstaltung in Eberswalde würdigte Arbeits- und Familienminister Günter Baaske heute die ausgezeichneten Arbeitgeber: „Die Bedeutung einer familienfreundlichen Personalpolitik als wichtiger Standortfaktor wurde von der märkischen Wirtschaft erkannt. Einen wichtigen Impuls hat dabei das Audit gegeben. Insgesamt 34 brandenburgische Betriebe und Hochschulen wurden bis heute auditiert. Damit ist Brandenburg im Osten Spitzenreiter.“