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berufundfamilie gGmbH
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Das Eltern-Kind-Büro am KIT

berufundfamilie-Index
Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP)
Im Jahr 2005 wurde auf Initiative der berufundfamilie gGmbH das "Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik" (FFP) gegründet und in der Zeit von 2005 - 2010 von ihr finanziert.

 

Das FFP steht unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider und Prof. Dr. Irene Gerlach, arbeitet fachübergreifend und vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Politik- und Wirtschaftswissenschaften.

 


von links nach rechts Prof. Dr. Dr. Schneider, Frau Heinze, Frau Wieners, Prof. Dr. Gerlach, Herr Juncke

 

Familienbewusste Personalpolitik hat zum Ziel, Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Auf Arbeitnehmerseite vereinfacht eine familienbewusste Personalpolitik die Entscheidung für Kinder und das Leben mit Familie. Wie aber bemisst sich der vielzitierte Gewinn auf Arbeitgeberseite? Welche betriebswirtschaftlichen Effekte sind mit familienbewusster Personalpolitik verbunden?
 

Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Maßnahmen

 

Auf diese Fragen suchte das FFP erstmals wissenschaftlich fundierte Antworten.

Eine zentrale Grundlage dafür bildeten die Daten und Erfahrungen der am audit berufundfamilie beteiligten Unternehmen. Sie ermöglichten den Aufbau einer umfassenden Datenbank und eine damit verbundene, regelmäßige und systematische Quantifizierung der betriebswirtschaftlichen Effekte von familienbewussten Maßnahmen.
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Wiederholungsbefragung zu den BWL-Effekten einer familiebewussten Personalpolitik zeigt: Wer Familienbewusstsein systematisch anlegt, profitiert stärker

15.03.2013

Wohin entwickelt sich das betriebliche Familienbewusstsein? Diese Frage kann jetzt erstmals mittels der Wiederholungsbefragung zum berufundfamilie-Index, der im Auftrag der berufundfamilie gGmbH entwickelt wurde, wissenschaftlich fundiert beantwortet werden. Die repräsentativ durchgeführte Befragung zeigt: Das Familienbewusstsein der Unternehmen in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren um 6,9 Prozent auf 67 Indexpunkte gestiegen.

Betriebliche Familienpolitik: Kontexte, Messungen und Effekte (Familie und Familienwissenschaft)

05.12.2012

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen zu einem gesellschaftlichen und betrieblichen Schlüsselthema entwickelt. Während über das Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute ein breiter gesellschaftlicher Konsens besteht, sind hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung und der betrieblichen wie gesellschaftlichen Wirkungen noch viele Fragen offen. Der Band beantwortet diese Fragen und beinhaltet konzeptionelle und methodische Arbeiten sowie die Ergebnisse unterschiedlicher empirischer Studien zum betrieblichen Familienbewusstsein. Alle Beiträge sind im Rahmen des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik entstanden, das die Thematik in einem interdisziplinären Zugang seit dem Jahre 2005 systematisch erforscht.

Arbeitspapier: Berufliche Selbstständigkeit als Strategie zur
Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

01.11.2010

Frauen mit Kindern entscheiden sich häufiger für den Gang in die Selbstständigkeit. Das ist das Ergebnis einer Auswertung internationaler Daten, die das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik durchgeführt hat. Dazu ist jetzt das Arbeitspapier 6 / 2010 erschienen.

Für die Untersuchung wurden rund 90 Umfragen aus den Jahren 1982 bis 2010 herangezogen, die in Europa, den USA und Australien durchgeführt wurden. Im Fokus stand dabei die Frage, ob Mütter Selbstständigkeit als Lösung des Problems der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wahrnehmen und welche Herausforderungen sie darin sehen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Führungskräften

23.08.2010

Zertifizierte Arbeitgeber verfügen heute bereits über eine Vielzahl von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine wesentliche Rolle bei der unmittelbaren Umsetzung einer solchen familienbewussten Personalpolitik im betrieblichen Alltag kommt den Führungskräften zu. Durch ihre den Arbeitsalltag der Beschäftigten wesentlich prägenden Entscheidungen können Führungskräfte die familienbewusste Personalpolitik der Gesamtorganisation maßgeblich unterstützen, oder auch konterkarieren. Wenig beachtet wurde bisher, dass Führungskräfte gegebenenfalls selbst Eltern sind oder Angehörige pflegen und insofern mit der Herausforderung einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie konfrontiert sind. Vor dem Hintergrund hoher Arbeits- und Flexibilitätsanforderungen an Führungskräfte gestaltet sich für diesen Personenkreis die Vereinbarkeitsfrage möglicherweise besonders schwierig. Bislang fehlt es jedoch an belastbarem empirischem Material zur Vereinbarkeitslage unter Führungskräften.

 

Vor diesem Hintergrund hat das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der Universität Münster und der Steinbeis-Hochschule Berlin unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Dr. Schneider in Kooperation mit der berufundfamilie gGmbH eine Pilotstudie zum Status quo der Vereinbarkeitslage unter Führungskräften durchgeführt.

 

Die Ergebnisse der Befragung sind im Thesenpapier Nr. 3/2010 zusammengetragen.

Neue Studie belegt erstmals positive betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik für die deutsche Wirtschaft

30.10.2008

Die neue Studie schreibt den berufundfamilie-Index fort, den das FFP bereits im Juni 2008 für die berufundfamilie gGmbH entwickelt hatte:

Der berufundfamilie-Index ermittelt aus 21 Fragen einen Indexwert, der den Grad des Familienbewusstseins eines Unternehmens abbildet. Der Einsatz des Index in einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung unter rund 1.000 Geschäftsführern bzw. Personalverantwortlichen ergab, dass 15 Prozent der deutschen Unternehmen zur Gruppe der Spitzenreiter zählen, die sich durch ein besonders hohes Maß an Familienbewusstsein auszeichnen. Neben einem breiten Mittelfeld mit Entwicklungspotenzial, dem rund 70 Prozent der Unternehmen angehören, weisen 15 Prozent noch einen deutlichen Nachholbedarf auf. Im Mittel ergab die Befragung einen Wert von 63 auf einer Skala von 0 „gar nicht familienbewusst“ bis 100 „sehr familienbewusst“.

In einem zweiten Schritt hat das FFP nun die wirtschaftliche Effizienz familienbewusster und nicht familienbewusster Unternehmen gegenübergestellt. 

Das Ergebnis: Familienbewusste Unternehmen stellen sich in allen relevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen eindeutig besser. Sie weisen eine um 17 Prozent höhere Mitarbeiterproduktivität auf. Dieser Mehrwert lässt sich unter anderem zurückführen auf eine um 17 Prozent höhere Motivation der Beschäftigten, 13 Prozent geringere Fehlzeiten und eine um 17 Prozent höhere Bindung von Fachkräften. Damit gelingt es familienbewussten Unternehmen, ihre Kunden langfristiger an sich binden (12 Prozent).

Der berufundfamilie-Index - ein Instrument zur Messung des betrieblichen Familienbewusstseins

16.07.2008FFP

Angestoßen durch die demografische Entwicklung und deren absehbaren volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den vergangenen Jahren in Deutschland von einer eher randständigen Position ins Zentrum der deutschen Reformdiskussion gerückt. Die in diesem Zusammenhang vertrauten Schlüsselbegriffe wie Familienbewusstsein, Familienorientierung oder Familienfreundlichkeit werden zwar häufig - und scheinbar synonym - verwendet, eine semantische Abgrennzung sowie eine detaillierte Betrachtung bleiben jedoch aus. Daürber hinaus fehlen valide Messinstrumente, die Aussagen darüber ermöglichen, ob und inwiefern Unternehmen familienbewusst sind. Der vorliegende Beitrag soll zur Schließung dieser Forschungslücke beitragen.

Familienfreundlichkeit hängt weder von der Größe noch der Branche ab: Neuer berufundfamilie-Index macht Familienbewusstsein erstmals für jedes Unternehmen messbar.

27.06.2008FFP

Unternehmen können ihr Familienbewusstsein individuell messen und sich mit anderen vergleichen – mit dem neuen berufundfamilie-Index.
Entwickelt wurde dieses weltweit einmalige Managementinstrument vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Auftrag
der berufundfamilie gGmbH – einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Der Indexwert, der aus insgesamt 21 Fragen ermittelt wird, bildet alle drei wesentlichen Aspekte betrieblichen Familienbewusstseins ab:
• den Dialog zwischen Unternehmensführung und Beschäftigten,
• die Leistung in Form betrieblicher familienbewusster Maßnahmen
• sowie eine familienbewusste Unternehmenskultur.

 

Jeder teilnehmende Betrieb erhält eine detaillierte Auswertung seine individuellen Ergebnisse. Seine Praxistauglichkeit hat der Index bei einer deutschlandweiten Unternehmensbefragung unter rund 1 000 Geschäftsführern bzw. Personalverantwortlichen bereits bewiesen.

 

Index online: www.berufundfamilie-index.de

Thesenpapier Erfolge familienbewusster Personalpolitik im Zeitablauf

15.02.2008FFP
Indem Betriebe mit Hilfe einer familienbewussten Personalpolitik dazu beitragen, ihren Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, gewinnen sie als familienpolitische Akteure an Bedeutung. Einzelwirtschaftlich bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass mit einer familienbewussten Personalpolitik betriebswirtschaftliche Erfolge in erwerbswirtschaftlichen Unternehmen gleichwie in nicht-erwerbswirtschaftlichen Institutionen eintreten können: Das betriebliche Familienbewusstsein übt in Abhängigkeit von Größe, Branche, Führungsstruktur und anderen Variablen unmittelbar positive Auswirkungen auf das Personal aus und ist somit mittelbar für den Gesamtbetrieb vorteilhaft.

Arbeitspapier Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Personalpolitik: Forschungsstand

01.08.2005FFP
Betriebliche Personalpolitik im Sinne einer familienbewussten Personalpolitik gewinntaus sozial-, volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht an Relevanz. Sie zielt im Kerndarauf ab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.Familienbewusste Personalpolitik ist mit betriebswirtschaftlichen Effekten verbunden,die in der nationalen und internationalen Forschung zunehmend diskutiert worden sind. Konzeptionelle Arbeiten und empirische Studien konzentrieren sich jedoch hauptsächlichauf die qualitativen Effekte und haben bisher quantitative oder quantifizierbare Effekte stark vernachlässigt. Es fehlen sowohl theoretische Grundlagen als auch Untersuchungen,die die Auswirkungen familienbewusster Maßnahmen in quantitativer Hinsicht abbilden.
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