berufundfamilie
berufundfamilie gGmbH
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eine Initiative der
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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMFSFJ
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
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Dr. Tessen von Heydebreck
„Die tradierten Vorstellungen von der Rolle von Mann und Frau in Familie und Beruf treten zurück und doch ist ...
Eine Idee macht Karriere

Was sagen Arbeitnehmer, Personaler oder Wissenschaftler zu den Herausforderungen einer familienbewussten Personalpolitik?
berufundfamilie-Index
Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
Neue Studie belegt erstmals positive BWL-Effekte...
Aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehen legte die berufundfamilie gGmbH eine wissenschaftliche Studie vor, die erstmals positive betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik belegt und misst.
Pressestimmen

Das audit berufundfamilie, die berufundfamilie gGmbH, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung sowie das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Spiegel der Presse...

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18.06.2010

Heimarbeit

Über zwei Millionen pflegebedürftige Menschen gibt es in Deutschland, etwa 70 Prozent von ihnen werden von Angehörigen gepflegt. Wie sich das mit dem Beruf vereinbaren lässt, damit beschäftigt sich seit einiger Zeit auch die Politik: Zuletzt machte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder mit einem Vorstoß von sich reden, nach dem Arbeitnehmer für die Pflege eines Angehörigen zwei Jahre lang Teilzeit arbeiten können sollen - ohne dabei große Gehaltseinbußen hinzunehmen. Auch in den Unternehmen selbst rückt die Frage nach der Vereinbarkeit von Job und Pflege immer mehr in den Fokus. "In den letzten drei Jahren ist das Interesse der Unternehmen explodiert", beobachtet zum Beispiel Stefan Becker, Geschäftsführer bei "Beruf und Familie", einer Tochter der Hertie-Stiftung.

08.06.2010

Unternehmen rücken Pflege in den Fokus

Die Pflege Angehöriger spielt in der Personalpolitik von Unternehmen eine wachsende Rolle. Das geht aus einer Studie hervor, die die Initiative Beruf und Familie am Dienstag in Frankfurt vorgestellt hat. "Die wichtigsten Maßnahmen betreffen dabei Information und Beratung", sagte Evelyne Freitag, Geschäftsführerin der Initiative, einer Tochter der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Beschäftigten bräuchten sofort Hilfe, wenn ein Angehöriger zum Pflegefall werde.

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31.05.2010

Fraport plant firmeneigenes Seniorenheim

Jahrelang ging es beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf um die Kindererziehung. Doch in den demografiebedingt alternden Belegschaften drängt eine andere Frage in den Vordergrund: Was tun, wenn die Eltern pflegebedürftig werden und vor allem Frauen deshalb kündigen? Jenseits gesetzlicher Vorgaben wie dem 2008 eingeführten Anspruch auf einen sechsmonatigen unbezahlten Pflegeurlaub haben viele Unternehmen darauf Antworten gefunden. Am weitesten geht der hessische Flughafenbetreiber Fraport. Er will 2011 ein firmeneigenes Tageszentrum für Senioren eröffnen, in dem Angestellte ihre Familienmitglieder betreuen lassen können.

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28.05.2010

Pflege leicht: Wie sich Karriere und Kümmern vereinbaren lassen

Sie fühlen sich wie im Sandwich: eingeklemmt von Kindererziehung und der gleichzeitigen Pflege ihrer Eltern. Und auch der Beruf übt Druck aus. Die Ü30-Generation hat noch viel vor sich, denn die Zahl der Pflegefälle dürfte in den nächsten zehn Jahren von 2,25 Millionen auf drei Millionen steigen. Das Kümmern um die immer älter werdenden, häufig kranken Senioren der Familie bedeutete oft: Gehaltseinbußen, Karriere-Aus, Rentenlücke.

Evelyne Freitag09.05.2010

Hut ab! Immer mehr Männern gelingt der Spagat zwischen Beruf und Familie

Wenn von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Rede ist, erscheint vor dem inneren Auge spontan das Bild von Müttern mit kleinen Kindern. Aber das Thema „familienbewusste Personalpolitik“ ist vielfältiger: Zum einen zeichnet sich mit der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und der Pflege Angehöriger eine bedeutende Herausforderung für die Zukunft ab, zum anderen wünschen und übernehmen auch Männer zunehmend einen aktiven Part in der Familie (…)

08.05.2010

Spielraum für die Familie

Ob Arbeitszeitkonten, Teilzeitmodelle, Familienzeiten oder Vater-Kind-Programme: "In den vergangenen vier bis fünf Jahren ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise von Beruf und Pflege in den Unternehmen endgültig angekommen", sagt Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmBH der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main. Insgesamt 780 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben mittlerweile deren Zertifikat erworben, das seit Gründung der Initiative im Jahr 1998 zu einem Qualitätssiegel für familienbewusste Personalpolitik geworden ist. 2008 wurden mehr als 340 Unternehmen und Institutionen auditiert, 50 Prozent mehr als im Vorjahr (…)

31.03.2010

Plötzlich gibt es einen Pflegefall

Die Nachricht war ein Schock für Monika Hübner. Es ging um ihren Vater. Krebs. Die besiegt geglaubte Krankheit war erneut ausgebrochen. Besonders erschütternd an der Diagnose war die Prognose: Der 67-Jährige wird voraussichtlich nur noch acht Monate leben. Nach den ersten Tränen beschloss Monika Hübner, ihren verwitweten Vater in der verbleibenden Zeit zu betreuen und zu pflegen. Das war für die 41-jährige Informatikerin "sofort klar".

Doch damit unmittelbar verbunden war die Frage: Ist dieses Vorhaben überhaupt mit dem Job vereinbar? Ja, denn ihr Arbeitgeber, ein Automaten-Hersteller, zeigte für ihre Situation "sehr viel Verständnis". Er schlug Hübner vor, ihre Vollzeitstelle vorübergehend um ein Drittel zu reduzieren; zudem ihre starren Arbeitszeiten gegen ein Arbeitszeitkonto einzutauschen. Der Vorteil für Hübner: Erfordert die Krankheit ihres Vaters mehr Präsenz zu Hause, kann sie seltener und kürzer ins Büro gehen. Ist weniger Betreuung nötig, arbeitet sie mehr, so dass sich Plus- und Minusstunden ausgleichen.

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21.03.2010

Jeder hat das Recht auf eine Pflege-Auszeit

Um realistische Wege für Unternehmen und Arbeitnehmer rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kümmert sich seit einigen Jahren die gemeinnützige Berufundfamilie GmbH, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. "Die aktuelle Diskussion zeigt, dass Vereinbarkeit von Beruf und Pflege eine Herausforderung für Arbeitgeber ist", sagt Evelyne Freitag, Geschäftsführerin von Berufundfamilie. "Die Unternehmen müssen sich ihr annehmen, weil die Problematik zunehmend an Bedeutung gewinnt." Wichtig sei es, die spezifische Situation der Pflegenden zu betrachten, um wirklich für eine Entlastung zu sorgen. Denn gerade das Thema "Pflege" sei wenig planbar und mit hoher psychischer Belastung verbunden (...)

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11.03.2010

Keine Ausreden mehr

Familiäre Belange von Arbeitnehmern mit den betrieblichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen, stellt sich vielen Personalverantwortlichen – insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) - zunächst unternehmenspolitisch als kontraproduktiv dar. Gerade hier ist es aber wichtig, die über viele Jahre in besondere Betriebsabläufe integrierten Beschäftigten mit ihrem Wissen und Können so lange wie möglich an das Unternehmen zu binden. Dabei zahlt sich eine familienbewusste Personalpolitik sowohl für Dienstleistungs- als auch für Produktionsunternehmen aus. Damit die Herausforderung, die betrieblichen Belange mit den privaten Bedürfnissen von Mitarbeitern in Balance zu halten, besser gelingt, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entsprechende Förderprogramme aufgelegt (...) 

08.03.2010

Neue Pflege-Modelle sind schon jetzt Realität

Die Alterung der Gesellschaft wird sich schon bald heftig auf den Arbeitsmarkt auswirken: Im Jahr 2020 wird es bundesweit 2,94 Mio. Pflegebedürftige geben, zehn Jahre später 3,36 Mio. - und damit doppelt so viele wie Kindergartenkinder. Zwei von drei Pflegefällen werden zu Hause betreut, also zum großen Teil von Kindern oder Ehepartnern, die gleichzeitig noch Geld verdienen müssen.

Trotzdem ist in der Breite der deutschen Unternehmen das Bewusstsein für diese Problematik noch nicht groß genug, urteilt Evelyne Freitag von berufundfamilie, einer Tochter der Hertie-Stiftung. "Für die meisten Firmen ist das Thema noch weit weg. Erst seit zwei, drei Jahren fangen Unternehmen an, sich damit zu beschäftigen." Dabei werden die Belegschaften im Durchschnitt immer älter - und damit würden berufliche Auszeiten für Pflege in Zukunft wichtiger als solche für Kindererziehung (...)

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