berufundfamilie
berufundfamilie gGmbH
druckenDruckansicht
weiterempfehlenweiterempfehlen
 


eine Initiative der
ghs_logo
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMFSFJ
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
ESF_logo
Das Eltern-Kind-Büro am KIT

berufundfamilie-Index
Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
Pressestimmen

Das audit berufundfamilie, die berufundfamilie gGmbH, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung sowie das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Spiegel der Presse...

Aktuell|Archiv
Seite: 5  6  7  8  9 ...
Evelyne Freitag09.05.2010

Hut ab! Immer mehr Männern gelingt der Spagat zwischen Beruf und Familie

Wenn von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Rede ist, erscheint vor dem inneren Auge spontan das Bild von Müttern mit kleinen Kindern. Aber das Thema „familienbewusste Personalpolitik“ ist vielfältiger: Zum einen zeichnet sich mit der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und der Pflege Angehöriger eine bedeutende Herausforderung für die Zukunft ab, zum anderen wünschen und übernehmen auch Männer zunehmend einen aktiven Part in der Familie (…)

08.05.2010

Spielraum für die Familie

Ob Arbeitszeitkonten, Teilzeitmodelle, Familienzeiten oder Vater-Kind-Programme: "In den vergangenen vier bis fünf Jahren ist das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise von Beruf und Pflege in den Unternehmen endgültig angekommen", sagt Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmBH der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Frankfurt am Main. Insgesamt 780 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben mittlerweile deren Zertifikat erworben, das seit Gründung der Initiative im Jahr 1998 zu einem Qualitätssiegel für familienbewusste Personalpolitik geworden ist. 2008 wurden mehr als 340 Unternehmen und Institutionen auditiert, 50 Prozent mehr als im Vorjahr (…)

31.03.2010

Plötzlich gibt es einen Pflegefall

Die Nachricht war ein Schock für Monika Hübner. Es ging um ihren Vater. Krebs. Die besiegt geglaubte Krankheit war erneut ausgebrochen. Besonders erschütternd an der Diagnose war die Prognose: Der 67-Jährige wird voraussichtlich nur noch acht Monate leben. Nach den ersten Tränen beschloss Monika Hübner, ihren verwitweten Vater in der verbleibenden Zeit zu betreuen und zu pflegen. Das war für die 41-jährige Informatikerin "sofort klar".

Doch damit unmittelbar verbunden war die Frage: Ist dieses Vorhaben überhaupt mit dem Job vereinbar? Ja, denn ihr Arbeitgeber, ein Automaten-Hersteller, zeigte für ihre Situation "sehr viel Verständnis". Er schlug Hübner vor, ihre Vollzeitstelle vorübergehend um ein Drittel zu reduzieren; zudem ihre starren Arbeitszeiten gegen ein Arbeitszeitkonto einzutauschen. Der Vorteil für Hübner: Erfordert die Krankheit ihres Vaters mehr Präsenz zu Hause, kann sie seltener und kürzer ins Büro gehen. Ist weniger Betreuung nötig, arbeitet sie mehr, so dass sich Plus- und Minusstunden ausgleichen.

Link zum Artikel

21.03.2010

Jeder hat das Recht auf eine Pflege-Auszeit

Um realistische Wege für Unternehmen und Arbeitnehmer rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kümmert sich seit einigen Jahren die gemeinnützige Berufundfamilie GmbH, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. "Die aktuelle Diskussion zeigt, dass Vereinbarkeit von Beruf und Pflege eine Herausforderung für Arbeitgeber ist", sagt Evelyne Freitag, Geschäftsführerin von Berufundfamilie. "Die Unternehmen müssen sich ihr annehmen, weil die Problematik zunehmend an Bedeutung gewinnt." Wichtig sei es, die spezifische Situation der Pflegenden zu betrachten, um wirklich für eine Entlastung zu sorgen. Denn gerade das Thema "Pflege" sei wenig planbar und mit hoher psychischer Belastung verbunden (...)

Link zum Artikel

11.03.2010

Keine Ausreden mehr

Familiäre Belange von Arbeitnehmern mit den betrieblichen Notwendigkeiten in Einklang zu bringen, stellt sich vielen Personalverantwortlichen – insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) - zunächst unternehmenspolitisch als kontraproduktiv dar. Gerade hier ist es aber wichtig, die über viele Jahre in besondere Betriebsabläufe integrierten Beschäftigten mit ihrem Wissen und Können so lange wie möglich an das Unternehmen zu binden. Dabei zahlt sich eine familienbewusste Personalpolitik sowohl für Dienstleistungs- als auch für Produktionsunternehmen aus. Damit die Herausforderung, die betrieblichen Belange mit den privaten Bedürfnissen von Mitarbeitern in Balance zu halten, besser gelingt, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entsprechende Förderprogramme aufgelegt (...) 

08.03.2010

Neue Pflege-Modelle sind schon jetzt Realität

Die Alterung der Gesellschaft wird sich schon bald heftig auf den Arbeitsmarkt auswirken: Im Jahr 2020 wird es bundesweit 2,94 Mio. Pflegebedürftige geben, zehn Jahre später 3,36 Mio. - und damit doppelt so viele wie Kindergartenkinder. Zwei von drei Pflegefällen werden zu Hause betreut, also zum großen Teil von Kindern oder Ehepartnern, die gleichzeitig noch Geld verdienen müssen.

Trotzdem ist in der Breite der deutschen Unternehmen das Bewusstsein für diese Problematik noch nicht groß genug, urteilt Evelyne Freitag von berufundfamilie, einer Tochter der Hertie-Stiftung. "Für die meisten Firmen ist das Thema noch weit weg. Erst seit zwei, drei Jahren fangen Unternehmen an, sich damit zu beschäftigen." Dabei werden die Belegschaften im Durchschnitt immer älter - und damit würden berufliche Auszeiten für Pflege in Zukunft wichtiger als solche für Kindererziehung (...)

Link zum Artikel

24.02.2010

Externe Unterstützung ist gefragt

Wie überbrückt man die sechs Wochen Sommerferien? Wer betreut die Kinder während der Dienstreise? Wer pflegt die demenzkranke Mutter? Früher galt das Thema „Familienfreundlichkeit“ als Sozialklimbim, heute ist die gesamte Führungsspitze der Commerzbank vertreten, wenn das Schlagwort Work-Life-Balance auf der Agenda steht. Denn von Zahlen verstehen die Banker etwas. Und diese sprechen für sich (…)

24.02.2010

Effizient und effektiv

Eine betriebseigene Kindertagesstätte kann sich nicht jedes Unternehmen leisten. Muss es auch nicht – sie ist auch nicht überall sinnvoll. „Familienbewusste Personalpolitik kann auch ohne hohe finanzielle oder personelle Mittel erfolgreich sein. Denn auch kleine Maßnahmen haben eine Signalwirkung – nach innen und nach außen“, sagt Angela Kienle von der Initiative berufundfamilie (…)

22.01.2010

Mama arbeitet, Sohn fängt Frosch

(...) "Kinderbetreuung ist ein zentrales Thema hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie", sagt Stefan Becker, "die Vorteile sind auch betriebswirtschaftlich messbar: Sowohl Motivation als auch Mitarbeiterbindung steigen, und es gelingt den fördernden Unternehmen besser als anderen, qualifizierte Kräfte zu gewinnen." Das hört auch Rebecca Redlich vom Münsteraner PME Familienservice immer wieder, wenn sie Unternehmen dabei berät, wie ein Ferienbetreuungsprogramm wohl am besten auf die Beine zu stellen sei, ob aus eigener Kraft oder mit Unterstützung eines Dienstleisters. "Die Firmen haben durchaus den Fachkräftemangel im Blick", sagt die Organisatorin. "Es verkauft sich gut, wenn man heute einem Bewerber sagen kann: Wir haben ein Ferienprogramm für Ihre Kinder."

11.01.2010

Zweiter Karriereknick

(…) 23 Prozent der Verwandten pflegen neben dem Job, eine Viertelmillion Menschen bundesweit. Zahlen, die Unternehmer aufhorchen lassen müssten. Denn damit gibt es in etwa so viele pflegende Mitarbeiter wie Arbeitnehmer in Elternzeit. Doch das Thema Pflege wird nach Kräften gemieden, so die Erfahrung von Stefan Becker, Geschäftsführer der Initiative berufundfamilie. „Es brodelt in den Führungsetagen, alle wissen: Das Thema ist akut. Aber niemand wagt sich da ran.“ Passende Lösungen zu finden ist deutlich schwieriger als in der Kinderbetreuung. Dort ist der normale Verlauf halbwegs absehbar: Nach spätestens drei Jahren gehen die Kinder in den Kindergarten, und die Eltern können wieder anfangen zu arbeiten, eventuell mit reduzierter Stundenzahl. Doch wie lange dauert eine Pflege? Und wie wird die Krankheit verlaufen? (…)

Seite: 5  6  7  8  9 ...