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berufundfamilie gGmbH
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eine Initiative der
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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BMFSFJ
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
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Der berufundfamilie-„Dingsda“- Film 1

berufundfamilie-Index
Mit diesem international einzigartigen Instrument können Unternehmen ihr Familienbewusstsein messen
Neue Studie belegt erstmals positive BWL-Effekte...
Aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehen legte die berufundfamilie gGmbH eine wissenschaftliche Studie vor, die erstmals positive betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik belegt und misst.
Pressestimmen

Das audit berufundfamilie, die berufundfamilie gGmbH, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung sowie das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Spiegel der Presse...

Aktuell|Archiv
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05.05.2009

Deutschlands familienfreundlichste Firma

Es ist der Albtraum jeder jungen Familie: Die Mutter wird krank und muss das Bett hüten, das jüngste Kind hat sich ein Bein gebrochen, und der Vater ist im Unternehmen unabkömmlich. Die Großeltern, die spontan zu Hilfe eilen könnten, leben weit weg. Maja und Michael Schneider aus Potsdam haben diese familiäre Notsituation erlebt - doch ein Albtraum wurde daraus nicht. Ein Anruf beim Kinderhaus Fridolin, der Kita der vierjährigen Lexa, genügte. Die Betreuungseinrichtung schickte binnen einer halben Stunde eine Haushaltshilfe, die der Familie zwei Wochen lang zur Hand ging, sich um die Bedürfnisse von Lexa und ihrer größeren Schwester Gesa kümmerte und außerdem noch einkaufte und kochte."Das hat unsere Lage total entspannt", sagt Maja Schneider. "Der Fridolin ist unschlagbar."

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11.04.2009

Weg vom alten Rollenverständnis

Es ist kurz vor fünf, als die junge Informatikerin zu ihrem Chef geht, betroffen zu Boden schaut und sagt: "Der Kindergarten macht gleich zu, ich müsste jetzt los." Ihr Vorgesetzter wirft einen Blick auf die Uhr, runzelt die Stirn und antwortet "Kein Problem." Beim Hinausgehen beschließt die Mutter zweier Kinder, künftig nicht mehr zu fragen, ob sie früher gehen kann. Zwar wurden ihr flexible Arbeitszeiten zugesichert, aber sie ist noch in der Probezeit. "Genau so soll es nicht ablaufen, wenn es darum geht, Familie und Beruf zu vereinbaren", sagt Frauke Spreckels. Um Unternehmen zu beraten, wie sie familienfreundlicher werden können, hat Spreckels ein eigenes Unternehmen gegründet: "FamilienSinn" gibt es seit 2007 in Darmstadt. Der richtige Weg hat für die Soziologin nicht nur mit Angeboten wie Teilzeit, flexiblen Arbeitszeiten oder Home-Office-Tagen zu tun. "Wenn Führungskräfte Verständnis und positive Reaktionen zeigen, senkt das bei Mitarbeitern die Hemmschwelle, diese Angebote auch zu nutzen."

11.04.2009

Väter im Baby-Einsatz

Auf sein zweites Kind hat sich Wolfgang Brenner ideal vorbereitet. Kochen und füttern, baden und wickeln, spielen und beruhigen, das beherrscht der Volljurist dann schon aus dem Effeff. Nach der Geburt seiner ersten Tochter verließ der heute 38-Jährige die Rechtsabteilung der Hamburger Techniker Krankenkasse und ging in Elternzeit. Gattin Julia hatte die "erste Schicht" von zehn Monaten übernommen, Wolfgang Brenner stieg anschließend für vier Monate aus. "Mein Chef hat mir gesagt, dass ich die Elternzeit unbedingt nehmen soll. Es hat uns gut getan, zu wissen, dass unser Arbeitgeber voll hinter unseren Plänen steht", sagt der gebürtige Hanseat, der seit Mai wieder arbeitet, allerdings nur noch an vier Tagen. Wenn Anfang 2009 erneut Nachwuchs kommt, will er wieder eine Auszeit nehmen. Eine Entscheidung, die auch das neue Bundesgesetz zur Elternzeit und zum Elterngeld (siehe Kasten) positiv beeinflusst. "Eltern sind dadurch viel besser finanziell abgesichert", sagt Brenner.

06.04.2009

Familienbewusste Personalpolitik zeigt auch in der Krise positive betriebswirtschaftliche Effekte

Im zurückliegenden Jahr entschieden sich 97 % der bereits zertifizierten Arbeitgeber dafür, den Weg einer familienbewussten Personalpolitik weiterzuverfolgen und im Auditierungsprozess zu verbleiben. »Das in der aktuellen Wirtschaftskrise ungebrochen hohe Engagement von Arbeitgebern in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein weiterer Beleg dafür, dass familienbewusste Personalpolitik Kosten senkend wirkt und damit ertragsrelevant ist«, so Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH. »Viele Unternehmen nutzen zurzeit das audit, um ihre Strategien zu überprüfen und der neuen Situation anzupassen.«

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04.04.2009

Familienfreundlich trotz Krise

Gerade in Krisenzeiten ist eine familienfreundliche Personalpolitik wichtig für den Unternehmenserfolg. Davon ist Stefan Becker überzeugt. Der Geschäftsführer der Gesellschaft Beruf und Familie, eine Initiative der Hertie-Stiftung, beobachtet bei den Unternehmen allerdings Zurückhaltung, größere Investitionen in diese Richtung anzustoßen. "Firmen, die familienbewusst arbeiten, haben eine um 17 Prozent höhere Produktivität, 13 Prozent weniger Fehlzeiten, eine um 17 Prozent höhere Bindung von Fachkräften und eine zwölf Prozent höhere Bindung von Kunden", zählt Becker auf und beruft sich dabei auf eine Studie der Wilhelms-Universität Münster und der Steinbeis-Hochschule Berlin im Auftrag von Beruf und Familie. "Alles Qualitäten also, die in schwierigen Zeiten eher wichtiger werden, als dass sie an Bedeutung verlören."

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03.04.2009

Familienfreundlich auch in Krisenzeiten

Das Thema Beruf und Familie hat es in der jüngeren Vergangenheit weit nach oben geschafft auf der Prioritätenliste von Wirtschaft und Politik. Nun aber, mitten in der Wirtschaftskrise, müssen die Unternehmen sparen, wo sie nur können. Droht das Thema deshalb wieder abzurutschen in die Kategorie "Gedöns"? Nein, sagt die Hertie-Stiftung und verweist auf die Erfolge ihrer gemeinnützigen Beruf-und-Familie GmbH, die Unternehmen anbietet, ein Zertifikat zur eigenen Familienfreundlichkeit zu erlangen. 344 Betriebe, Institutionen und Hochschulen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Frankfurt mit, hätten 2008 am "Audit Beruf und Familie" teilgenommen, 50 Prozent mehr als im Vorjahr. 200 Unternehmen seien Neukunden gewesen, die anderen hätten den mehrjährigen Auditierungsprozess schon früher begonnen. Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres, in denen die Krise in immer mehr Branchen angekommen ist, seien sie mit der Anwerbung neuer Kunden im Soll, sagte Stefan Becker, Geschäftsführer von Beruf-und-Familie.

02.04.2009

Familienfreundlichkeit macht produktiver

Eine familienorientierte Firmenpolitik stärkt in der Krise die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Davon ist Beruf und Familie, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung überzeugt. Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie senkten auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten Kosten, sagte der Geschäftsführer der der gemeinnützigen GmbH, Stefan Becker, in Frankfurt. In diesen Unternehmen seien Produktivität und Motivation der Beschäftigten um je 17 Prozent höher als in anderen Firmen, und die Fehlzeiten um 13 Prozent niedriger, sagte Becker unter Berufung auf eine Studie der Universität Münster.

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27.03.2009

Wenn Mama ins Seminar muss

Ole versteckt sich in den Armen seiner Mutter. Er ist zehn Monate alt und erst zum zweiten Mal im "Kinderzimmer" der Uni Frankfurt auf dem Campus Bockenheim. Er soll sich eingewöhnen und erstmal die Erzieherin und die anderen Kinder kennenlernen.
Seine Mutter, Katrzyna G., hat Ole angemeldet. Wenn er sich eingewöhnt hat, möchte sie ihn zwei bis dreimal in der Woche für ein paar Stunden hier lassen. Sie braucht die Zeit ohne Kind, in diesem Jahr will sie ihren Studienabschluss machen.
"Es ist nicht verkehrt, im Studentenalter Kinder zu bekommen" sagt Katrin Wenzel vom Studentenwerk Frankfurt. "Aber studierende Eltern haben es schwerer." Zusammen mit ihrer Kollegin Christamaria Weber hat sie sich deshalb für die Einrichtung betreuter Kinderzimmer eingesetzt.

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09.03.2009

»Karriere findet ab 20 Uhr statt«

Wer als Führungskraft in der Wirtschaft seine Arbeitszeit reduziert, riskiert einen Karriereknick. Besonders Frauen würden dann von Vorgesetzten kaltgestellt und unter ihrer Qualifikation eingesetzt, heißt es in einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Folglich bleibt Leitungspersonal mit Teilzeitjob die große Ausnahme. Dabei sind sich die Experten einig: Von flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren Arbeitgeber und Beschäftigte.
»Karriere wird ab 20 Uhr gemacht«, wissen Manager. Und arbeiten meist auch so. Doch in den Vorstandsetagen »gibt es eine ganz starke Bewegung in eine andere Richtung«, sagt Stefan Becker (43), Geschäftsführer der Frankfurter »berufundfamilie gGmbH«. Immer mehr Männer nähmen Elternzeit und versuchten, ihrer Verantwortung für die Familie besser gerecht zu werden. Aber, so stellt Becker fest: Teilzeitarbeit sei »in den Köpfen vieler Chefs noch immer ein Frauenthema«.


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09.01.2009

Wichtig ist Kreativität der Unternehmer

Firmenchef Ludwig Braun über familienfreundliches Handeln / Betriebe profitieren langfristig

 

Was muss ein Unternehmen tun, um sich familienfreundlich nennen zu dürfen?

 

Es muss seine Mitarbeiter dabei unterstützen, damit die Verbindung von Beruf und Familie gelingt. Wichtig ist dabei ein offenes und vertrauensvolles Miteinander ebenso wie die Kreativität der Unternehmer und der berufstätigen Eltern.

 

Ist B. Braun ein familienfreundliches Unternehmen? 

 

Familienfreundlichkeit hat im Familienunternehmen B. Braun eine lange Tradition. 2005 erhielten wir die Bestätigung für unser Engagement mit "Brief und Siegel" durch das Zertifikat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit für familienfreundliche Personalpolitik. Vorausgegangen war das Audit "Beruf und Familie" der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, das wir gerade vor wenigen Wochen mit einer erfolgreichen Reauditierung und der Verlängerung des Zertifikats mit Erfolg erneut durchlaufen haben (...)

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