Im Folgenden stehen Informationsmaterialien, Handreichungen und Broschüren der berufundfamilie gGmbH, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung oder des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik (FFP) zum Ansehen oder Herunterladen für Sie bereit.
Thesenpapier Ergebnisse der Befragung 'Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Maßnahmen'
Von November 2005 bis Januar 2006 hat das an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ansässige Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik für die berufundfamilie gGmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - die bisher auditierten Unternehmen zu ihren Erfahrungen mit dem Einsatz familienbewusster betrieblicher Maßnahmen befragt.
Präsentation Hat familienbewusste Personalpolitik Betriebswirtschaftliche Effekte? Erste Ergebnisse und Ausblick.
Präsentation von Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider anlässlich der 9. Zertifikatsverleihung des audit berufundfamilie am 19. Juni 2007 in Berlin.
Sammelband Betriebliche Familienpolitik
Reihe 'für die praxis' - Standortvorteil: familiengerechte Hochschule
Das zweite Heft der Reihe 'für die praxis' der berufundfamilie gGmbH mit dem Titel 'Standortvorteil: familiengerechte Hochschule' widmet sich der Frage, was Hochschulen anbieten können, um Beschäftigten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden die Vereinbarkeit von Familie, Arbeit und Studium zu erleichtern. In der deutschen Hochschullandschaft ist in den letzten Jahren eine neue Dynamik entstanden. Die von Bund und Ländern eingeleiteten Reformmaßnahmen fordern zunehmend unternehmerisches Handeln. Der auf nationaler und internationaler Ebene wirkende Wettbewerb um die besten Köpfe verlangt eine stärkere Profilierung der Hochschulen ...
Reihe 'für die praxis' - Betrieblich unterstützte Ferienbetreuung
Hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt die Kinderbetreuung ein zentrales Thema dar. Jedoch schließen in den Ferienzeiten oftmals nicht nur Schulen, sondern auch andere Betreuungseinrichtungen. Eltern können mit ihrem Jahresurlaub die 85 bis 98 Ferientage (je nach Bundesland) im Jahr nicht abdecken. An dieser Stelle entsteht eine Betreuungslücke, die zu einer ganz besonderen Herausforderung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird. Daher lohnt es sich für Unternehmen, aktiv zu werden – zumal eine betrieblich unterstützte Ferienbetreuung nicht immer teuer oder aufwendig sein muss.
Der vorliegende Praxisleitfaden leitet systematisch und zielgerichtet durch den Organisationsprozess von betrieblich unterstützer Ferienbetreuung – von der Bedarfsanalyse bis zur Evaluation. Zudem führt er in vielen Praxisbeispielen auf, wie Unternehmen Ferienbetreuung schon praktisch umgesetzt haben. Der Ausgestaltung der Ferienbetreuung an sich, ob groß und mit einem vielfältigen Programm oder klein und pragmatisch, sind keine Grenzen gesetzt – und genau hier setzt dieser Praxisleitfaden an, um die individuell passende Lösung zu finden und bei der Umsetzung Hilfestellung zu geben.
Betriebs- und Personalräte als Akteure familienbewusster Personalpolitik

Döge, Peter/Cornelia Behnke 2006: Betriebs- und Personalräte als Akteure familienbewusster Personalpolitik. Handlungsmuster von Personalvertretungen in Unternehmen und Organisationen mit dem audit berufundfamilie.
Endbericht des Instituts für anwendungsorientierte Innovations- und Zukunftsforschung e.V. (IAIZ) im Auftrag der berufundfamilie gGmbH, des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend, der Industriegewerkschaft Metall und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Brosch.: Frankfurt/M.
Angestoßen durch die demographische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland wird das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr und mehr zu einem "harten" Politikbereich sowohl in der Gesellschaft als auch auf betrieblicher Ebene. In der Diskussion um Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung familienbewusster Personalpolitik in den Betrieben werden als Akteure bisher vor allem die Unternehmensleitungen gesehen - eine Diskussion über Rolle und Funktion der Personalvertretungen ist bis dato weitgehend ausgeblieben. Und dies, obwohl Betriebs- und Personalräte von der staatlichen Familienpolitik ebenfalls als wichtige betriebliche Akteure benannt werden. Vor diesem Hintergrund hatte das IAIZ Berlin im Rahmen der Studie "Auch Männer haben ein Vereinbarkeitsproblem" im Auftrag des BMFSFJ, der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der berufundfamilie gGmbH, eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung neben der Situation von familienorientierten Männern auch die Rolle der Personalvertretungen im betrieblichen Politikfeld "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" untersucht. Dabei kamen wir zu einem wenig ermutigenden Ergebnis: Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde von den befragten Betriebs- und Personalräten weitgehend als ein nachrangiges "Frauenthema" gesehen; die Personalvertretungen wiederum wurden von den Männern nicht als Experten und als Unterstützer bei der Umsetzung ihres Wunsches nach familienorientierter Arbeitszeitgestaltung wahrgenommen.
Arbeitspapier Konzeptionelle Grundlagen der Analyse betriebswirtschaftlicher Effekte einer familienbewusster Personalpolitik

Familienbewusste Personalpolitik rückt in vielen Disziplinen zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen – die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Bisherige Untersuchungen erfolgen jedoch primär aus gesamtgesellschaftlicher Sicht; weitgehend unberücksichtigt bleibt die mikroökonomische Ebene einschließlich einer fundierten Untersuchung der Effektivität und Effizienz familienbewusster Maßnahmen der Personalpolitik. Deren Einführung kann als typisch betriebswirtschaftliches Entscheidungsproblem identifiziert werden.
Thesenpapier Erfolge familienbewusster Personalpolitik im Zeitablauf

Indem Betriebe mit Hilfe einer familienbewussten Personalpolitik dazu beitragen, ihren Mitarbeitern1 die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, gewinnen sie als familienpolitische Akteure an Bedeutung. Einzelwirtschaftlich bemerkenswert ist in diesem Kontext, dass mit einer familienbewussten Personalpolitik betriebswirtschaftliche Erfolge in erwerbswirtschaftlichen Unternehmen gleichwie in nicht-erwerbswirtschaftlichen Institutionen eintreten können: Das betriebliche Familienbewusstsein übt in Abhängigkeit von Größe, Branche, Führungsstruktur und anderen Variablen unmittelbar positive Auswirkungen auf das Personal aus und ist somit mittelbar für den Gesamtbetrieb vorteilhaft.
Arbeitspapier Betriebswirtschaftliche Effekte familienbewusster Personalpolitik: Forschungsstand

Betriebliche Personalpolitik im Sinne einer familienbewussten Personalpolitik gewinntaus sozial-, volks- und betriebswirtschaftlicher Sicht an Relevanz. Sie zielt im Kerndarauf ab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.Familienbewusste Personalpolitik ist mit betriebswirtschaftlichen Effekten verbunden,die in der nationalen und internationalen Forschung zunehmend diskutiert worden sind. Konzeptionelle Arbeiten und empirische Studien konzentrieren sich jedoch hauptsächlichauf die qualitativen Effekte und haben bisher quantitative oder quantifizierbare Effekte stark vernachlässigt. Es fehlen sowohl theoretische Grundlagen als auch Untersuchungen,die die Auswirkungen familienbewusster Maßnahmen in quantitativer Hinsicht abbilden.
Familiengerechte Hochschule- Fakten, Konzepte, Perspektiven

Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Audit Beruf & Familie wurde im März 2001 damit begonnen, das Audit an die Bedingungen der Hochschulen anzupassen. In Kooperation mit der Universität Trier wurde das „Audit Familiengerechte Hochschule“ als entsprechendes Instrument für die rd. 350 Hochschulen mit ihren knapp 1.8 Mio. Studierenden entwickelt.
Ziel des „Audits Familiengerechte Hochschule“ ist es, Leitbilder und konkrete Arbeitsstrukturen zu entwickeln und in das alltägliche Leben der Hochschulen so zu implementieren, dass Studium, Lehre, Forschung, Dienstleistungen und Verwaltung nach ihren jeweiligen Ansprüchen und Standards funktionieren und zugleich mit Familie, mit der vollen Wahrnehmung elterlicher Aufgaben vereinbar werden.
Davon profitieren die Hochschulen gleich doppelt: Sie gewinnen damit qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, können sie an sich binden und motivieren. Und zugleichen können durch die Unterstützung studierender Eltern Studienabbrüche vermieden und Studienzeiten verkürzt werden. Außerdem stellen sich hier erstmals alle Beteiligten der Organisation Hochschule einem selbstreflexiven Prozess, ziehen Bilanz und entwickeln dann gemeinsam Zielvorgaben und Maßnahmen.
Durch die Novelle des Hochschulrahmengesetzes und durch die von Ländern und Bund eingeleiteten Reformmaßnahmen ist in den letzten Jahren in deutschen Hochschulen die Bereitschaft gestiegen, sich dem Wettbewerb zu stellen und klare Leistungsprofile zu entwickeln.
Die Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ist davon überzeugt, dass das „Audit Familiengerechte Hochschule“ einen nützlichen Beitrag zu diesem Reformprozess leisten kann.
Mit der vorliegende Veröffentlichungen will die Stiftung die Verantwortlichen in den Hochschulen bei der Verwirklichung familiengerechter Studienbedingungen und einer familienbewussten Personalpolitik unterstützen.

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