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Weitere Informationen zur Zertifikatsverleihung 2013 finden Sie hier »
Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ nimmt stetig an Bedeutung zu: Bis zum Jahr 2030 wird mit 3,4 Mio. Pflegebedürftigen zu rechnen sein. Diese Entwicklung wird ein nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Arbeitswelt haben, denn Beschäftigten, die gleichzeitig Beruf- und Pflegeaufgaben gerecht werden möchten, sind einer täglichen Zerreißprobe ausgesetzt. Bei der Ausbalancierung beider Bereiche benötigen pflegende Angehörige dringend Unterstützung. Und dennoch ist es nicht ungewöhnlich, dass sie sich trotz der Mehrfachbelastung nicht im Betrieb zu erkennen geben. Denn anders als die Betreuung von Kindern, ist die Pflege von Angehörigen ein Thema, das mit Zurückhaltung und Befangenheit verbunden ist.
Für eine Unternehmenskultur, in der Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege umgesetzt und gelebt werden, ist es allerdings unabdingbar, dass das Thema enttabuisiert wird. Bilder können dabei eine wichtige Rolle spielen: Sie können Vorurteile abbauen und neue Blickwinkel zulassen. Bilder schaffen Sichtbarkeit und können Anlässe bieten, über das Thema zu sprechen. Vor diesem Hintergrund hat sich die berufundfamilie gGmbH die Aufgabe gestellt, Motive zu gestalten, die eine positive Aufmerksamkeit für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erzeugen und gleichermaßen ein realistisches Bild von der Situation pflegender Beschäftigter zeigen. Die insgesamt 51 Fotos zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ finden Sie hier:
Bundesfamilienministerium startet Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung
Unternehmen können seit dem 30. November 2012 an dem neuen Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Dabei erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss, wenn sie neue, betriebliche Kinderbetreuungsplätze einrichten. Damit leistet das Bundesfamilienministerium einen weiteren Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland.
Familienbewusste Personalpolitik im Blick
Betriebliche Familienpolitik: Kontexte, Messungen und Effekte (Familie und Familienwissenschaft)

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen zu einem gesellschaftlichen und betrieblichen Schlüsselthema entwickelt. Während über das Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie heute ein breiter gesellschaftlicher Konsens besteht, sind hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung und der betrieblichen wie gesellschaftlichen Wirkungen noch viele Fragen offen. Der Band beantwortet diese Fragen und beinhaltet konzeptionelle und methodische Arbeiten sowie die Ergebnisse unterschiedlicher empirischer Studien zum betrieblichen Familienbewusstsein. Alle Beiträge sind im Rahmen des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik entstanden, das die Thematik in einem interdisziplinären Zugang seit dem Jahre 2005 systematisch erforscht.
Pflegesensibile Personalpolitik - Tools für Arbeitgeber

Spezielle Materialien, die Arbeitgeber konkrete Unterstuetzung bei der Einfuehrung und Umsetzung einer pflegesensiblen Personalpolitik geben:
- Mit dem Schnelltest Beruf und Pflege »10 Fragen zur Standortbestimmung« koennen Arbeitgeber pruefen, welche Relevanz das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für ihren Betrieb hat.
- Der Stufenplan Beruf und Pflege dient als Uebersicht zur
systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik und nennt geeignete Massnahmen, die pflegende Beschaeftigte wirksam unterstuetzen koennen. - Massnahmen-Checkliste: Liste der Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Die berufundfamilie gGmbH hat ueber 130 Einzelmassnahmen
zusammengetragen, die eingesetzt werden koennen um die Handlungsfaehigkeit von Pflegenden zu staerken, bzw. um Pflegenden Zeit und Spielraum in einer Pflegesituation zu ermoeglichen. - Publikation 'Eltern pflegen': Die Publikation der berufundfamilie gGmbH mit dem Titel 'Eltern pflegen' widmet sich der Fragestellung, was Arbeitgeber tun koennen, wenn ihre Beschaeftigten Angehoerige pflegen.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie:
Das Thema 'Pflege' verstehen und handeln lernen

Mit dem Beginn des neuen Jahres ist die Familienpflegezeitgesetz in Kraft getreten. Die Einführung der Familienpflegezeit sieht vor, dass
Berufstätige sich ohne allzu große finanzielle Einbußen Zeit für Pflege nehmen können und ohne Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Warum die Notwendigkeiten für eine pflegesensible Personalpolitik so groß sind, wie deutsche Arbeitgeber bislang zu dem Thema stehen und wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schrittweise angehen können, erläutert dieser Newsletter.
Schröders neues Familienpflegegesetz -
Schmalspurregelung oder Zukunftsmodell?

Die „meinungsmacher“ live am 25.01.2012 von 21.45 bis 22.30 Uhr aus dem Maintower, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311 Frankfurt
Was tun, wenn die Eltern alt und pflegebedürftig werden? Zuhause pflegen und dafür den Job aufgeben? Wer kann sich das leisten?
Immerhin zwei Drittel der Angehörigen entscheiden sich für eine Betreuung zuhause. Die unbezahlte Pflege durch vorwiegend weibliche Familienmitglieder war für die Gesellschaft scheinbar immer die günstigste Lösung. Doch diese Form der Schwerstarbeit wurde bisher kaum gewürdigt. Das soll sich jetzt ändern mit dem Pflegezeit-Gesetz von Familienministerin Kristina Schröder, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist: Wer Angehörige zu Hause betreut, soll zwei Jahre lang nur halbtags arbeiten müssen, aber 75 Prozent Gehalt beziehen. Danach gibt es bei Vollzeitarbeit für zwei Jahre jeweils nur 75 Prozent des Lohnes.
Doch das Gesetz setzt auf Freiwilligkeit - für die Arbeitgeber besteht also keine Verpflichtung. Schon kritisieren mittelständische Unternehmen das Gesetz: Zu großer organisatorischer Aufwand und zu hohe finanzielle Risiken. Aber die Zeit drängt, denn das Problem wird immer größer. 2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind aktuell pflegebedürftig - Tendenz stark steigend. Und die Pflegekosten werden sich laut OECD bis 2050 verdoppeln.
Ist die Familienpflegezeit ein Schmalspurgesetz ohne Wirkung? Können freiwillige Vereinbarungen pflegende Angehörige wirklich ausreichend unterstützen? Oder führt die Familienpflegezeit vor allem Frauen weiter ins Abseits?
Darüber diskutiert Gastgeberin Bascha Mika mit folgenden Gästen:
Caren Marks, SPD
Familienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion
Stefan Becker
Geschäftsführer berufundfamilie der Hertie Stiftung
Dr. Franz-Josef Rose
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, VhU
Link zur Sendung:
berufundfamilie News - April 2012

Zeit für Familie« – der 8. Familienbericht
Am 14. März 2012 legte das Bundeskabinett dem Bundestag den 8. Familienbericht zum Thema »Zeit für Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik« vor. Dieser wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Gregor Thüsing erarbeitet. Die Sachverständigenkommission sieht vier zentrale Handlungsfelder vor, über die die notwendigen zeitlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien geschaffen werden sollen:
Zeitsouveränität erhöhen
Menschen stärker über die eigene Verwendung der Zeit entscheiden lassen.
Zeitsynchronisation verbessern
Unterschiedliche Zeitstrukturen aufeinander abstimmen. Dazu zählen u. a. Arbeitszeiten, Öffnungszeiten von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder Behörden.
Zeitumverteilung ermöglichen
Die sich unterscheidenden Zeitressourcen von Menschen in verschiedenen Lebensphasen (z.B. junge Eltern bzw. Menschen im Ruhestand) umverteilen.
Zeitkompetenzen erhöhen
Beratung von Eltern, wie sich ein gutes Zeitmanagement in der Familie umsetzen lässt.
berufundfamilie News - Juni 2012

Ausgezeichnet für Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Am 11. Juni 2012 fand die 14. Zertifikatsverleihung der berufundfamilie gGmbH statt. Mit der einmal jährlich in Berlin ausgerichteten Zertifikatsverleihung wird das Engagement der zertifizierten Unternehmen, Institutionen und Hochschulen für eine familienbewusste Personalpolitik in einem feierlichen Rahmen gewürdigt.
Kristina Schröder: "Familienfreundlichen Unternehmen gehört die Zukunft"
Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfamilienministerin Schröder zeichnen Deutschlands familienfreundlichste Unternehmen aus / Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012"
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, zeichnen heute (Mittwoch) in Berlin die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands aus. Mit dem Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012" werden Unternehmen geehrt, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen.

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