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Mehr Zeit für Familie: 8. Familienbericht vorgelegt
"Zeit ist die Leitwährung unserer Familienpolitik", so Dr. Kristina Schröder. "Eltern brauchen Zeit, um ihre Kinder ins Leben zu begleiten und sie brauchen Zeit, wenn Angehörige Unterstützung benötigen oder pflegebedürftig werden."
Das Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend legt heute am 14. März 2012 den 8. Familienbericht vor. Die Wichtigsten Informationen hierzu, sowie die Stellungnahme der berufundfamilie gGmbH finden Sie hier.
Pflege & Beruf in Rheinland-Pfalz

Tipps, Beispiele und Informationen für Arbeitgeber
Der bewährte Praxisleitfaden „Eltern pflegen“ wurde gemeinsam mit dem Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz neu herausgegeben.
Die Bereitschaft zur häuslichen Pflege ist in Rheinland-Pfalz sehr hoch; rund 70 % aller Menschen, die einen Pflegefall in der Familie haben, pflegen ihre Angehörigen zu Hause.
In Anbetracht der demografischen Entwicklung gewinnt die häusliche Pflege an Bedeutung. Arbeitgeber profitieren davon, wenn sie Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege anbieten.
Eltern-Kind-Arbeitszimmer – die praktikable Notfalllösung

Die Ferienzeit ist für Beschäftigte wie für Arbeitgeber eine besonders herausfordernde Zeit. Berufstätige Eltern sind oftmals auf ein Ferienbetreuungsangebot für ihre Kinder angewiesen. Viele Arbeitgeber wissen dies bereits durch hauseigene Ferienbetreuungsmaßnahmen zu bieten. Doch oft können Kinder auch hier nicht wie geplant betreut oder untergebracht werden. Dann muss eine gute Notfalllösung her – wie zum Beispiel das Eltern-Kind-Arbeitszimmer.
Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer ist ein Angebot für Beschäftigte mit Kindern, die einer Bürotätigkeit nachgehen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, in Notfällen ihr Kleinkind oder ihr heranwachsendes Kind mit zur Arbeitsstelle zu bringen und dort selbst für die Betreuung zu sorgen. Diese Maßnahme ist besonders attraktiv, denn sie lässt sich relativ leicht zur Verfügung stellen. Wie, können Sie den aktuellen Newsletter der berufundfamilie entnehmen.
Betriebsrätebefragung der IG Metall zum Thema
"Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

Betriebsräte und Belegschaften werden mit den Problemen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf von den Arbeitgebern allein gelassen
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung in den Betrieben. Dennoch werden weniger als die Hälfte der Betriebsräte vom Arbeitgeber beim Thema Vereinbarkeit unterstützt:
56% erhalten eine weniger gute (39%) oder gar keine Unterstützung (17%). Nur 7% eine sehr gute, 37% immerhin eine gute Unterstützung.
Dies hat eine aktuelle Umfrage der Die IG Metall (August 2011) zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ergeben. Es haben 4.127 von 8.449 angeschriebenen Betriebsräten an der Befragung teilgenommen.
Monitor Familienleben 2011

Der "Monitor Familienleben 2011" ergibt: Trotz aktueller politischer Fragen wie Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Entwicklung des Wirtschaftswachstums bleibt Familienpolitik für die Mehrheit der Menschen wichtig:
Die Förderung junger Familien (53 Prozent) und eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (47 Prozent) werden häufiger genannt als die Reform des Gesundheitswesens, die Senkung von Steuern oder der Atomausstieg. Aus Sicht der Menschen ist es vor allem die Arbeitswelt, die noch zu wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse von Familien nimmt. 58 Prozent der Menschen und mehr als zwei Drittel der Eltern (67 Prozent) bewerten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als schlecht. Nur wenige Väter haben einen Beruf, der sich gut mit der Familie vereinbaren lässt. Daher ist für 81 Prozent der Väter eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf die wichtigste Aufgabe von Familienpolitik. Denn Väter möchten sich stärker in der Familie engagieren, können es aus Zeitmangel jedoch nicht.
Pluspunkt familienbewusste Personalpolitik
Brandenburger Arbeitgeber setzen auf das audit berufundfamilie

Eine familienbewusste Personalpolitik wird für Brandenburgs Unternehmen immer wichtiger. Darauf wies Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske in der Fontane-Klinik Mittenwalde (Dahme-Spreewald) hin. Mit 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört sie zu Brandenburgs 35 Unternehmen, die das Gütesiegel ‚audit berufundfamilie‘ tragen. Baaske: „Im Interesse der Beschäftigten und der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt“.
Von 2006 bis 2011 hat die Landesregierung die Durchführung des ‚audit beru-fundfamilie‘ gefördert. Herausragende Beispiele, darunter die seit 2010 auditierte Fontane-Klinik, sind mit ihren Aktivitäten zur Vereinbarkeit in der 50-seitigen Broschüre „Pluspunkt familienbewusste Personalpolitik“ beschrieben, die Baaske heute vorstellte. Elisabeth Sagstetter, Verwaltungsdirektorin der Klinik: „Wir sehen die Stärken eines Einzelnen und fördern ihn individuell in seiner Entwicklung.“
Günter Baaske: „Das Audit ist ein echtes Qualitätssiegel, mit dem die Unterneh-men für sich werben können. Die Beispiele zeigen: Familienbewusste Personal-politik ist möglich und im Interesse aller. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht! Insbesondere für junge Menschen ist die Verbindung von Arbeit und Kindererziehung ein wichtiger Punkt bei der Arbeitgeberwahl. Auch die Pflege von Angehörigen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Betriebe sind im harten Wettbewerb um Fachkräfte. Flexible Regelungen zur Arbeitszeit, Kin-derbetreuung, gesundheitsfördernde Maßnahmen oder Möglichkeiten zur Tele-wohnraumarbeit machen Unternehmen attraktiv und damit stark.“
Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) hat die Landesregierung 70 Prozent der Kosten der Auditierung übernommen. Das jeweilige Unternehmen verpflichtet sich dann zu konkreten Maßnahmen, z. B. bei Arbeitszeit, Arbeitsor-ganisation oder betrieblichem Service für Familien.
Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH: „Kleine und mittlere Unternehmen können oft mit kreativen Lösungen und meist nur geringen Kosten vieles erreichen. Das haben die Arbeitgeber, die in der Broschüre porträtiert sind, alle eindrücklich bewiesen.“
berufundfamilie News - Januar 2011

Jahresplanung heißt auch Ferienplanung!
Spätestens zu Beginn eines Kalenderjahres steht auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite die Jahresplanung an: Inhaltliche und budgetäre Ziele, aber auch der Jahresurlaub wollen festgesteckt werden. Dabei sind auch Überlegungen zur familienbewussten Personalpolitik mit einzubeziehen.
Einer der zentralen Aspekte rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und bleibt die Kinderbetreuung. Die Kinderbetreuung bringt Situationen mit sich, die akut auftreten und ein zeitnahes Handeln erfordern, aber auch Situationen, die absehbar und damit planbar sind. Eine solche Situation ist die Ferienzeit. Denn die langen Schließzeiten der Betreuungseinrichtungen decken sich nicht mit dem Urlaubsanspruch der Arbeitnehmer. Aufgrund des vorgegebenen Zeitraums lassen sich aber für die Zeit, in der die Eltern weiter ihrer Arbeit nachgehen, durchaus langfristig planbare Lösungen für die Betreuung der Kinder finden. Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter mit einem entsprechend zugeschnittenen Angebot gut entlasten und damit für einen fortlaufenden reibungslosen innerbetrieblichen Ablauf sorgen. Wie diese Entlastung schrittweise angegangen und umgesetzt wird, zeigen die im Folgenden skizzierten Tools und Publikationen der berufundfamilie. Einblick in konkrete Maßnahmen gewähren die nachfolgenden Best Practice-Beispiele.
berufundfamilie News - April 2011

Familienbewusste Personalpolitik im Frühling 2011
Wie steht es um das Engagement deutscher Arbeitgeber für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte und welche Aspekte des Familienlebens werden zukünftig noch an Bedeutung gewinnen? Das Themenfeld Beruf und Familie ist und bleibt dynamisch! Welche Entwicklungen und Informationsmaterialien sowie maßgebliche Veranstaltungen der Frühling zu den oben genannten sowie weiteren Fragestellungen bereithält, skizziert der heutige Newsletter.
"dasGehirn.info": die neue Adresse im Netz für alle Fragen rund um das menschliche Gehirn
Das neue, unabhängige Informationsportal "www.dasGehirn.info" informiert verständlich und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft über die Erkenntnisse der Hirnforschung. Regelmäßige Themenschwerpunkte in Text, Grafik, Video und Podcast behandeln Aspekte des Denkens, Fühlens und Handelns. Ein besonderes Feature des Internetmagazins ist das einzigartige 3D-Modell des Gehirns, in dem die Nutzer sich auf Erkundungsreise durch den Kosmos im Kopf begeben können. Das Portal "dasGehirn.info" widmet sich monatlich einem zentralen Thema.

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