Pflegesensibile Personalpolitik - Tools für Arbeitgeber

Spezielle Materialien, die Arbeitgeber konkrete Unterstuetzung bei der Einfuehrung und Umsetzung einer pflegesensiblen Personalpolitik geben:
- Mit dem Schnelltest Beruf und Pflege »10 Fragen zur Standortbestimmung« koennen Arbeitgeber pruefen, welche Relevanz das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für ihren Betrieb hat.
- Der Stufenplan Beruf und Pflege dient als Uebersicht zur
systematischen Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik und nennt geeignete Massnahmen, die pflegende Beschaeftigte wirksam unterstuetzen koennen. - Massnahmen-Checkliste: Liste der Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
Die berufundfamilie gGmbH hat ueber 130 Einzelmassnahmen
zusammengetragen, die eingesetzt werden koennen um die Handlungsfaehigkeit von Pflegenden zu staerken, bzw. um Pflegenden Zeit und Spielraum in einer Pflegesituation zu ermoeglichen. - Publikation 'Eltern pflegen': Die Publikation der berufundfamilie gGmbH mit dem Titel 'Eltern pflegen' widmet sich der Fragestellung, was Arbeitgeber tun koennen, wenn ihre Beschaeftigten Angehoerige pflegen.
14. Zertifikatsverleihung der berufundfamilie gGmbH - 11. Juni 2012 in Berlin

Wir laden Sie herzlich zur 14. Zertifikatsverleihung ein, die unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler steht.
373 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben im vergangenen Jahr das audit berufundfamilie bzw. das audit familiengerechte hochschule durchgeführt und werden an diesem Tag für ihr Engagement für eine familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet.
Das Rahmenprogramm steht unter dem Motto „Familienbewusst in die Zukunft“. Weitere Details können Sie der Einladung entnehmen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter www.zertifikatsverleihung.de an.
Kristina Schröder: "Familienfreundlichen Unternehmen gehört die Zukunft"
Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfamilienministerin Schröder zeichnen Deutschlands familienfreundlichste Unternehmen aus / Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012"
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, zeichnen heute (Mittwoch) in Berlin die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands aus. Mit dem Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012" werden Unternehmen geehrt, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen.
berufundfamilie News - April 2012

Zeit für Familie« – der 8. Familienbericht
Am 14. März 2012 legte das Bundeskabinett dem Bundestag den 8. Familienbericht zum Thema »Zeit für Familie. Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik« vor. Dieser wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Gregor Thüsing erarbeitet. Die Sachverständigenkommission sieht vier zentrale Handlungsfelder vor, über die die notwendigen zeitlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien geschaffen werden sollen:
Zeitsouveränität erhöhen
Menschen stärker über die eigene Verwendung der Zeit entscheiden lassen.
Zeitsynchronisation verbessern
Unterschiedliche Zeitstrukturen aufeinander abstimmen. Dazu zählen u. a. Arbeitszeiten, Öffnungszeiten von Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder Behörden.
Zeitumverteilung ermöglichen
Die sich unterscheidenden Zeitressourcen von Menschen in verschiedenen Lebensphasen (z.B. junge Eltern bzw. Menschen im Ruhestand) umverteilen.
Zeitkompetenzen erhöhen
Beratung von Eltern, wie sich ein gutes Zeitmanagement in der Familie umsetzen lässt.
Mehr Zeit für Familie: 8. Familienbericht vorgelegt
"Zeit ist die Leitwährung unserer Familienpolitik", so Dr. Kristina Schröder. "Eltern brauchen Zeit, um ihre Kinder ins Leben zu begleiten und sie brauchen Zeit, wenn Angehörige Unterstützung benötigen oder pflegebedürftig werden."
Das Bundeministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend legt heute am 14. März 2012 den 8. Familienbericht vor. Die Wichtigsten Informationen hierzu, sowie die Stellungnahme der berufundfamilie gGmbH finden Sie hier.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie:
Das Thema 'Pflege' verstehen und handeln lernen

Mit dem Beginn des neuen Jahres ist die Familienpflegezeitgesetz in Kraft getreten. Die Einführung der Familienpflegezeit sieht vor, dass
Berufstätige sich ohne allzu große finanzielle Einbußen Zeit für Pflege nehmen können und ohne Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Warum die Notwendigkeiten für eine pflegesensible Personalpolitik so groß sind, wie deutsche Arbeitgeber bislang zu dem Thema stehen und wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schrittweise angehen können, erläutert dieser Newsletter.
In Sorge um die Alten!?
62 Prozent der deutschen Arbeitgeber ignorieren bislang das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

62 Prozent der deutschen Arbeitgeber haben sich bislang noch nicht mit dem Thema 'Vereinbarkeit von Beruf und Pflege' beschaeftigt. 71 Prozent können nicht einmal betriebliche Maßnahmen zum Thema benennen. Das sind zwei Ergebnisse der GfK-Befragung zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, die die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnuetzigen Hertie-Stiftung – unter 500 Arbeitgebern durchfuehren ließ und heute in Frankfurt vorstellt. Diese erste repraesentative Umfrage ihrer Art macht den hohen Aufklaerungsbedarf bei den Arbeitgebern deutlich: Weder die Vielzahl moeglicher Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch deren oft einfache und kostenguenstige Umsetzung ist bekannt. berufundfamilie praesentiert neben den Studienergebnissen konkrete Loesungen zur optimalen Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.
Schröders neues Familienpflegegesetz -
Schmalspurregelung oder Zukunftsmodell?

Die „meinungsmacher“ live am 25.01.2012 von 21.45 bis 22.30 Uhr aus dem Maintower, Neue Mainzer Straße 52-58, 60311 Frankfurt
Was tun, wenn die Eltern alt und pflegebedürftig werden? Zuhause pflegen und dafür den Job aufgeben? Wer kann sich das leisten?
Immerhin zwei Drittel der Angehörigen entscheiden sich für eine Betreuung zuhause. Die unbezahlte Pflege durch vorwiegend weibliche Familienmitglieder war für die Gesellschaft scheinbar immer die günstigste Lösung. Doch diese Form der Schwerstarbeit wurde bisher kaum gewürdigt. Das soll sich jetzt ändern mit dem Pflegezeit-Gesetz von Familienministerin Kristina Schröder, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist: Wer Angehörige zu Hause betreut, soll zwei Jahre lang nur halbtags arbeiten müssen, aber 75 Prozent Gehalt beziehen. Danach gibt es bei Vollzeitarbeit für zwei Jahre jeweils nur 75 Prozent des Lohnes.
Doch das Gesetz setzt auf Freiwilligkeit - für die Arbeitgeber besteht also keine Verpflichtung. Schon kritisieren mittelständische Unternehmen das Gesetz: Zu großer organisatorischer Aufwand und zu hohe finanzielle Risiken. Aber die Zeit drängt, denn das Problem wird immer größer. 2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind aktuell pflegebedürftig - Tendenz stark steigend. Und die Pflegekosten werden sich laut OECD bis 2050 verdoppeln.
Ist die Familienpflegezeit ein Schmalspurgesetz ohne Wirkung? Können freiwillige Vereinbarungen pflegende Angehörige wirklich ausreichend unterstützen? Oder führt die Familienpflegezeit vor allem Frauen weiter ins Abseits?
Darüber diskutiert Gastgeberin Bascha Mika mit folgenden Gästen:
Caren Marks, SPD
Familienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion
Stefan Becker
Geschäftsführer berufundfamilie der Hertie Stiftung
Dr. Franz-Josef Rose
Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, VhU
Link zur Sendung:
Eltern-Kind-Arbeitszimmer – die praktikable Notfalllösung

Die Ferienzeit ist für Beschäftigte wie für Arbeitgeber eine besonders herausfordernde Zeit. Berufstätige Eltern sind oftmals auf ein Ferienbetreuungsangebot für ihre Kinder angewiesen. Viele Arbeitgeber wissen dies bereits durch hauseigene Ferienbetreuungsmaßnahmen zu bieten. Doch oft können Kinder auch hier nicht wie geplant betreut oder untergebracht werden. Dann muss eine gute Notfalllösung her – wie zum Beispiel das Eltern-Kind-Arbeitszimmer.
Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer ist ein Angebot für Beschäftigte mit Kindern, die einer Bürotätigkeit nachgehen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, in Notfällen ihr Kleinkind oder ihr heranwachsendes Kind mit zur Arbeitsstelle zu bringen und dort selbst für die Betreuung zu sorgen. Diese Maßnahme ist besonders attraktiv, denn sie lässt sich relativ leicht zur Verfügung stellen. Wie, können Sie den aktuellen Newsletter der berufundfamilie entnehmen.

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